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All Posts related to ‘Nahe’

2009 Niederhäuser Hermannshöhle Riesling trocken, Weingut Von Racknitz, Nahe – Kein Schall, viel Rauch!

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Obwohl es auf diesem Blog keine Posts dazu gibt, sind mir die Rieslinge vom Weingut von Racknitz schon 2-3 mal begegnet. Immer habe ich Sie als angenehm trocken empfunden, nicht ganz knochentrocken, aber auf jeden Fall ziemlich trocken, und schön mineralisch.

Von Racknitz ist an sich gleichermaßen ein altes und ein junges Weingut. Alt, weil das Gut ehemals zum Kloster Disibodenberg gehörte und somit seit Jahrhunderten Wein anbaut, und jung, weil es erst im Jahr 2003 von Luise von Racknitz-Adams und Matthias Adams übernommen wurde. Aufgefallen ist mir, dass trotz dieser Jugend ein paar auffällig hochpreisige Weine im Angebot zu finden sind. Diese Niederhäuser Hermannshöhle zum Beispiel wird für 29 Euro angeboten und bildet so die Spitze des Sortiments. Klar, immer noch günstiger als die Hermannshöhle von Hermann Dönnhoff, die es als GG für fast 40 Euro zu kaufen gibt. Aber Dönnhoff ist halt Dönnhoff, ein etabliertes Spitzenweingut und Von Racknitz muss damit leben, dass bei 29 Euro die Erwartungshaltung schon ziemlich hoch ist. Read the rest of this entry »

Categories: Germany,Nahe

2009 Bockenauer Riesling, Weingut Schäfer-Fröhlich, Nahe

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Dieser einfache Ortswein aus dem Jahrgang 2009 des zur Zeit auftrumpfenden Weinguts Schäfer-Fröhlich trinkt sich gerade einfach wunderbar. Sehr helle Farbe. Ein schöner pfirsichfruchtiger Riesling-Duft. Ein frischer, mineralischer Körper der auch durch eine fast parfümiert wirkende Ader (ich will nicht sagen wie kölnisch-Wasser aber fast schon etwas in die Richtung) geprägt ist. Ein mehr als anständiger Zechwein, bei dem jeder Schluck zum Nächsten führt. Es lohnt sich halt auch die Basisqualitäten zu kaufen, insbesondere in solch reifen Jahrgängen. Denke wohl auch, dass die etwas frühere Ernte als bei den höheren Qualitäten diesem Wein eine Frische verleiht, die fast an die besseren Weine von 2010 erinnert.

Categories: Germany,Nahe

Zu Tisch im Landhotel zum Bären in Balduinstein bei Limburg

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Das Küchenteam: Vater und Sohn Buggle stehen gemeinsam an den Töpfen.

Fernab vom Großstadtrummel, so ziemlich auf halbem Weg zwischen Frankfurt und Köln liegt das idyllische Balduinstein im Lahntal. Dort führt die Familie Buggle seit Generationen schon das schöne, direkt an der Lahn liegende Landhotel zum Bären . Doch nicht nur übernachten kann man dort, sondern vor allem auch sehr gut speisen. Neben der Weinstube und dem schönen Speiseraum mit Kachelofen gibt es auch das Gourmetlokal “Bibliothek“, welches aktuell vom Gault Millau mit 15 Punkten bewertet und vom Guide Michelin mit einem Stern geadelt wurde. Read the rest of this entry »

Restaurant Kronenschlösschen* in Hattenheim, Germany – Classic with a twist

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After a spree to the Rheingau wine region on a beautiful sunday we were looking for a place to have dinner. While we couldn’t come up with any casual restaurant that day, we had the sudden inspiration to go for Patrick Kimpel‘s fine dining restaurant within the Hotel Kronenschlößchen in Hattenheim. Read the rest of this entry »

2010 Great Growths presented at Kloster Eberbach – a wild vintage!

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Just a day after that VDP wine auction for the Rheingau region, I returned to Kloster Eberbach for the big public presentation of 2010 Great Growth wines of all VDP member estates. Since I missed previous opportunities to taste these wines, I was more than happy to attend this brilliant event.

The 2010 vintage didn’t have an easy start as numerous media already condemned it as a sour (white) wine vintage at a time when harvest wasn’t even fully brought in. And it’s true that for many of the estate’s basic Rieslings, qualities are rather heterogenous. For the Great Growths however, I read more and more opinons that are highly praising this new vintage, even putting it above last year’s great success. Read the rest of this entry »

Mainzer Weinbörse – 2010 ein Jahrgang der Kontraste

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Es wurde schon einiges gesagt und geschrieben über den deutschen Weinjahrgang 2010. Es sei ein schwieriges Jahr gewesen; für die Winzer eine Herausforderung wie sie es bisher noch nie erlebt haben. Manche Stimmen stempelten 2010 gar als “Arschjahr” ab, was für viel Wirbel und Diskussion sorgte.

Nun hatte ich selbst die Gelegenheit mal in den Jahrgang reinzuschnuppern, und es gibt in der Tat einiges zu sagen. Aber wenn eines sicher ist, dann, dass man wohl kein pauschales Urteil fällen kann. Ganz bestimmt ähneln sich viele Weine in Ihrer Reife, doch es gibt genügend Unterschiede vor allem wenn man Rebsorten und Qualitäten vergleicht. Und das Wort Arschjahr kann man wohl am eheseten im Zusammenhang mit der geringen Erntemenge und dem hohen Aufwand verwenden, den viele Winzer betreiben mussten um die Ernte zu meistern. Read the rest of this entry »