2009 war in ganz Deutschland ein recht homogener fruchtig-leckerer Riesling Jahrgang. Das hat sich bei vielen Weinen gezeigt die schon sehr früh Spaß gemacht haben und auch dieser trockene Mosel-Riesling von Kultwinzer Rheinhard Löwenstein ist da keine Ausnahme. Read the rest of this entry »
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2009 Schieferterrassen, Heymann-Löwenstein, Mosel
Mainzer Weinbörse 2012 – ein erster Blick auf den Jahrgang 2011
Nun war es wieder soweit. Das Top-Event des Jahres für deutsche Weine, die Mainzer Weinbörse des VDP ist über die Bühne gegangen. Die Winzer präsentieren hier jährlich vor allem ihre neuen Weine des letzten Jahrgangs, also in diesem Fall von 2011.
Und obwohl 2011 schon so viele Vorschusslorbeeren erhalten hat, bestimmt zu recht, ist es für mich definitiv kein einfach zu beurteilender Jahrgang. Da waren 2008, 2009 und 2010 irgendwie viel eindeutiger, denn die Kernaussagen hatten wohl viel mehr tragweite. Read the rest of this entry »
2009 Scharzhofberger, Weingut Van Volxem – noch viel zu jung!
Im Eifer des Gefechts kann sowas schonmal passieren. Der Abend wird immer länger und man macht eine Flasche zuviel auf, eine die eigentlich für viel später gedacht ist. Im Weinjargon wird dann meist von Babymord gesprochen. Und genau so hat es sich bei diesem 2009er Scharzhofberger vom Weingut Van Volxem von der Saar auch angefühlt. Read the rest of this entry »
Weingut Metzger – “Funky Labels” und gelungene Weine!
Das Auge trinkt mit, denke ich manchmal. Und dabei beziehe ich mich meistens nicht auf die Farbe des Weins, sondern auf die Gestaltung des Etiketts. Das klingt jetzt vielleicht dilettantisch, vor allem in den Ohren der Weinsnobs, doch wenn ich ohne Informationen die Wahl zwischen 2 scheinbar gleichwertigen Flaschen habe, dann wähle ich – wie fast jeder Konsument – die mit dem ansprechenderen Etikett. Umso besser ist es dann, wenn wie hier, auch der Inhalt stimmt. Read the rest of this entry »
2010 Weisser Burgunder “Vom Kalksteinfels” Philipp Kuhn – Sortenrein mit Jahrgangsfrische!
2010 war defintitiv ein Jahrgang mit Höhen und Tiefen, welche wie so oft vor allem vom Lesezeitpunkt der Trauben abhingen. Doch gab es auch Rebsorten, denen man generell einen kleinen Vorteil attestieren konnte, weil die höhere Säure ihnen gut zu Gesicht steht und ihnen Frische verleiht, sie quasi vom barocken Kitsch heisser Jahrgänge befreit. Die Rede ist von den weissen Burgundersorten, also selbstredend der Weissburgunder, aber auch Grauburgunder und Chardonnay. Read the rest of this entry »
Becker’s “Ein Rosé ist ein Rosé ist ein Rosé” -zwischen cremig und Kreissäge!
Roséwein wird vom sogenannten “Weinkenner” generell ja etwas stiefväterlich behandelt. Das liegt wohl daran, dass er oft nur als Beiprodukt der Weinherstellung, quasi als unreine Rebsorten-Verschandelung gesehen wird, oder seine Existenzberechtigung nur zu Oliven und Tapas, als Aperitif auf der Sonnenterrasse zugesprochen bekommt.
Aber wahrscheinlich liegt diese Unbeliebtheit auch einfach an der Qualität, die bei den meisten Rosés zu wünschen übrig lässt. Es gibt Sie aber, die anspruchsvollen Rosés, doch sind sie fast auf einer Hand aufzuzählen. Spontan fallen mir da die südfranzösischen Rosés der Domaines Ott, oder vielleicht jene von Pibarnon ein. Zu nennen wären natürlich auch die zahlreichen hochwertigen Rosé-Champagner. Aber das war’s dann auch schon fast mit dem Glanz. Read the rest of this entry »







