Auf dem imposanten Gelände des Weinguts Fitz-Ritter haben die heissesten Wein-Label-Designer des Landes, die Medienagenten, ihre dritte Winerotation Party gefeiert. Insgesamt waren 16 Winzer dabei, die jeweils einen Weisswein ausgeschenkt haben. Das Wetter hat in Bad Dürkheim zwar überhaupt nicht mitgespielt, aber es braucht schon mehr um einen die Feierlaune zu verderben, vor allem, wenn einem solch eine entspannte und hochklassige Show geboten wird. Gut gemacht! Hier ein paar wenige Impressionen. Read the rest of this entry »
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Winerotation 2013 – Drinking in the Rain
2011 Batterieberg Riesling, Weingut Immich-Batterieberg – Ritt auf der Kanonenkugel
Zunächst: Vor der Schönheit dieses Labels muss ich mich jedesmal von Neuem ergötzen. Der Spagat zwischen Tradition und Moderne ist einfach perfekt gelungen. Der bemerkenswerte Namen der Weinbergslage und des Weinguts ist der unnatürlichen Erschaffung des Terroirs zu verdanken, denn die Terrassen wurde zwischen Anno 1841 und 1845 in den Felsen gesprengt, um so die Voraussetzungen für den Rebanbau zu schaffen. Analog zum Etikett ist die Lage also auch ein Kunst-Werk (haha!). Übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass der Winzer/der Mensch Teil des Terroirs ist (Nicht nur bei der Interpretation des Bodens, sondern oft auch bei der Erschaffung der Lage). Doch ich gleite ab. Zum ersten mal, nachdem ich schon öfter den Einstiegswein CAI im Glas hatte, probiere ich den Flagschiff-Wein vom “Enkircher Batterieberg“, straight aus der Bottle, über einen Tag verteilt. Read the rest of this entry »
Weinbörse 2013 – Qualität im Zeichen der Pyramide

Mainzer Weinbörse (Symbolbild aus den Vorjahren)
Alle Jahre wieder lockt die Weinbörse – DAS Event, wenn es um hochwertige deutsche Weine geht und um eine erste Bewertung des neuen Jahrgangs. Letztere entpuppt sich wie immer als sehr schwierig, da viele Weine noch in einem sehr jugendlichem Stadium sind, zum Teil noch als unfiltrierte Fassproben eingeschenkt werden, oder gar noch im Weingut liegen und Blubbern.
Dementsprechend fällt mein erstes Urteil zum 2012er Jahrgang bewusst vage aus: Mein Eindruck war, dass wir uns irgendwo zwischen 2011 und 2010 bewegen, wobei in manchen Gebieten, bei manchen Winzern die schlanken, rassigen Weine überwiegen, bei anderen die Frucht eine größere Rolle spielt. Eine vitale Säure findet sich aber in fast allen Weinen. Read the rest of this entry »
Mainzer Weinbörse 2012 – ein erster Blick auf den Jahrgang 2011
Nun war es wieder soweit. Das Top-Event des Jahres für deutsche Weine, die Mainzer Weinbörse des VDP ist über die Bühne gegangen. Die Winzer präsentieren hier jährlich vor allem ihre neuen Weine des letzten Jahrgangs, also in diesem Fall von 2011.
Und obwohl 2011 schon so viele Vorschusslorbeeren erhalten hat, bestimmt zu recht, ist es für mich definitiv kein einfach zu beurteilender Jahrgang. Da waren 2008, 2009 und 2010 irgendwie viel eindeutiger, denn die Kernaussagen hatten wohl viel mehr tragweite. Read the rest of this entry »
2010 Great Growths presented at Kloster Eberbach – a wild vintage!
Just a day after that VDP wine auction for the Rheingau region, I returned to Kloster Eberbach for the big public presentation of 2010 Great Growth wines of all VDP member estates. Since I missed previous opportunities to taste these wines, I was more than happy to attend this brilliant event.
The 2010 vintage didn’t have an easy start as numerous media already condemned it as a sour (white) wine vintage at a time when harvest wasn’t even fully brought in. And it’s true that for many of the estate’s basic Rieslings, qualities are rather heterogenous. For the Great Growths however, I read more and more opinons that are highly praising this new vintage, even putting it above last year’s great success. Read the rest of this entry »
Mainzer Weinbörse – 2010 ein Jahrgang der Kontraste
Es wurde schon einiges gesagt und geschrieben über den deutschen Weinjahrgang 2010. Es sei ein schwieriges Jahr gewesen; für die Winzer eine Herausforderung wie sie es bisher noch nie erlebt haben. Manche Stimmen stempelten 2010 gar als “Arschjahr” ab, was für viel Wirbel und Diskussion sorgte.
Nun hatte ich selbst die Gelegenheit mal in den Jahrgang reinzuschnuppern, und es gibt in der Tat einiges zu sagen. Aber wenn eines sicher ist, dann, dass man wohl kein pauschales Urteil fällen kann. Ganz bestimmt ähneln sich viele Weine in Ihrer Reife, doch es gibt genügend Unterschiede vor allem wenn man Rebsorten und Qualitäten vergleicht. Und das Wort Arschjahr kann man wohl am eheseten im Zusammenhang mit der geringen Erntemenge und dem hohen Aufwand verwenden, den viele Winzer betreiben mussten um die Ernte zu meistern. Read the rest of this entry »





