
Mainzer Weinbörse (Symbolbild aus den Vorjahren)
Alle Jahre wieder lockt die Weinbörse – DAS Event, wenn es um hochwertige deutsche Weine geht und um eine erste Bewertung des neuen Jahrgangs. Letztere entpuppt sich wie immer als sehr schwierig, da viele Weine noch in einem sehr jugendlichem Stadium sind, zum Teil noch als unfiltrierte Fassproben eingeschenkt werden, oder gar noch im Weingut liegen und Blubbern.
Dementsprechend fällt mein erstes Urteil zum 2012er Jahrgang bewusst vage aus: Mein Eindruck war, dass wir uns irgendwo zwischen 2011 und 2010 bewegen, wobei in manchen Gebieten, bei manchen Winzern die schlanken, rassigen Weine überwiegen, bei anderen die Frucht eine größere Rolle spielt. Eine vitale Säure findet sich aber in fast allen Weinen. Read the rest of this entry »

Das Weingut Künstler muss man ja gar nicht mehr vorstellen. Nur soviel sei noch einmal gesagt: Es gehört in Deutschland zu den Pionieren des “neuen” trockenen Rieslings. Aber dies schließt natürlich nicht aus, dass auf dem Weingut hochwertige restsüsse Weine erzeugt werden wie zum Beispiel dieser halbtrockene Riesling vom Hochheimer Stielweg.
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Hochheimer Lagen
Zurzeit wird im Weingut Künstler die 2008er Kollektion in ihrer Vollständigkeit vorgestellt, also inklusive der Ersten Gewächse, welche bei der Probe im Mai selbstredend noch nicht zur Verfügung standen. Read the rest of this entry »

We took a small trip to Rheingau last Sunday and visited some estates which held their annual vintage presentation. Read the rest of this entry »
With the sunny weather here in Germany (warmer than south of France and Spain actually, which is incredible), we were seduced several times to open a bottle. It was a nice occasion to re-taste some Rheingau Rieslings from Künstler and check on their current condition.

2001 Künstler Stielweg Riesling Spätlese trocken
The last time we had this one was in September 2005, I made a short note here (in German). It still had a nice fruity nose with a sweet touch of honey and apricot. Read the rest of this entry »
Das Bouquet riecht nach Feuerstein und Erde. Beim ersten Schluck fällt eine schöne Mineralität auf, die perfekt in den Wein integriert ist und ihm eine besondere Geschmeidigkeit verleiht. Diese wird von Schluck zu Schluck besser, denn der Wein scheint seine Aromen besonders zu entfalten Read the rest of this entry »