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2005 Spätburgunder M, Markus Schneider, Ellerstadt – Follow Up

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Diesen Wein hatte ich schon mehrmals probiert, zuletzt  im Juni 2009 wo ich Ihn eigentlich in seiner optimalen Phase sah. Diesen Blogpost von Barry nahm ich nun zum Anlass meine letzte Flasche dieses Weins zu öffnen.

Und im Grunde stimmen meine Beobachtungen mit denen von Barry überein. Anders als 2009 vermutet, hat der Wein noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht – er hat es sogar geschafft seine Trinkphase beizubehalten und sich dabei etwas zu veredeln.

Denn die Nase hat den Vanille-Touch, der Ihn so ein bisschen in Richtung neue Welt rückte, verloren und zeigt dafür angenehme Röst- und Fleischnoten, die Ihn rauchig-speckig wirken lassen. Darunter erkennt man viel schwarze Kirsche die nicht gekocht wirkt und auch ohne Alterston erscheint. Da kann man nicht meckern.

Am Gaumen zeigt sich der Wein immer noch mit gutem Gewicht und süffig, teils an deutschen Spätburgunder erinnernd, teils an Pinot. Viel Sauerkirsche,  ein leicht fleischig-speckiger Unterton, eine gute Säure und ein zufriedenstellendes Finish sind seine Hauptmerkmale. Es ist natürlich kein Pinot der einen aus den Socken haut, aber einer der ordentliches Trinkvergnügen bietet und vor allen Dingen: Ohne Alterston daherkommt.

Auf jeden Fall eine Leistung, die  dem “Marketing-Genie” Schneider wohl nicht jeder zugetraut hätte. Davor kann man schon den Hut ziehen, denn es gibt genügend Rotweine für um die 15 Euro, die nach 6 Jahren schon richtig alt aussehen. Massenproduktion und Herkunftsgedanke hin oder her, mit solcher Qualität macht Markus Schneider viel fürs Image des deutschen Wein.

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Categories: Germany,Pfalz
  1. Harper Said,

    Mich stören die 14%. Letzte Woche habe ich mich entschlossen, alles zu meiden, was mehr als 13,5% hat. Klar, die Grenze icht willkürlich, irgendwo muss sie aber gezogen werden. Vergangenen Samsatg hatte ich einen Ziereisen Spätburgunder Jaspis mit 12,5% im Glas. Davon war ich sehr angetan.

    Grüße
    Aharper

  2. Blindtaster Said,

    Kann ich nachvollziehen. Allerdings entwickelt sich die 13-14% Zone schon fast als Standard bei Rotweinen. 12,5% klingt gut, mit Ziereisen habe ich aber leider noch keine Erfahrung. Werde in Zukunft mal drauf achten.
    Grüße

  3. Blindtaster Said,

    PS: Nur nebenbei: Der Ziereisen spielt wohl preislich aber auch in einer ganz anderen Liga (doppelt so teuer). Darf ich fragen welcher Jahrgang zu empfehlen ist bei dem Jaspis?

  4. Wine Rambler Said,

    Ich selber hatte nur weiße Ziereisens bisher, aber Julian hat gute Erfahrungen gemacht mit den Rotweinen, zB der Tschuppen, der tatsächlich auch weniger als die 15 Euro kostet: http://www.winerambler.net/wine/weingut-ziereisen-spaetburgunder-tschuppen-2007

    Nach diesem positiven Bericht sollte ich vielleicht auch mal wieder einen Schneider kommen lassen…
    Torsten

  5. Blindtaster Said,

    Na dann muss ich definitiv mehr auf Ziereisen achten. Hört sich sehr gut an. Und was Schneider angeht, ich will ihn jetzt auch nicht in den Himmel loben, und seine Weine sind auch bestimmt mehr “Mainstream” als “Terroir”, aber mit der Qualität war ich bis jetzt fast immer zufrieden.
    Gruß nach London!
    Alex

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